AKInstaller      
Erste Schritte - Teil1: Dateien, Ordner und Rechte

Beim ersten Start kommen Sie auf die Projekteliste, welche alle Ihre Projekte die Sie mit dem AKInstaller erstellen auslistet. Von hieraus haben Sie die Möglichkeit, ein neues Projekt anzulegen oder ein bestehendes zu laden.



Wählen Sie Neues leeres Setup-Projekt aus.


Der AKInstaller nutzt im Normalfall keine festen Pfade wie C:\Programme etc. sondern Pfad-Platzhalter oder Pfad-Variablen, wenn man so will. Dies sind bestimmte Namen in spitzen Klammern wie z. B. <INSTALLDIR>. Eine Übersicht dieser Platzhalter erhalten Sie über ein kleines Tool (siehe Bild) welches alle Platzhalter mit entsprechenden Werten auf Ihrem System auslistet.
 


Nach der Auswahl des leeren Projektes landen wir auf der Produkt-Seite und stoßen dort auf besagtes <INSTALLDIR>, welches sich aus <PROGRAMDIR>\<PRODUCTNAME> zusammensetzt.
<PROGRAMDIR> steht auf 64 Bit-Systemen für C:\Program Files (x86)
<PRODUCTNAME> wird auf Produkt -> Allgemein -> Produktname festgelegt.
 
Wie man sieht, sind auch Kombis wie <PROGRAMDIR>\<MANUFACTURER>\<PRODUCTNAME>
möglich, also z. B. C:\Program Files (x86)\Ich\Mein Produkt.
 


Wie erwähnt, sollten feste Pfade komplett vermieden werden! Soll ein Produkt unbedingt (dafür gibt es im Normalfall überhaupt keinen(!!!) Grund) auf C:\Produktname installiert werden, heißt der Pfad <WINROOT>\<PRODUCTNAME>.
 

Alle Eintragungen Ihres Produktes, welche unter Systemsteuerung stehen, geben Sie hier an.

Nun kommen wir zur eigentlich wichtigsten Seite, auf der Sie ihre Ordner und Dateien angeben und treffen den alten Bekannten <INSTALLDIR> wieder.



Da Installation grundsätzlich aus mehreren Dateien, die in unterschiedlichen Ordner liegen, bestehen, erst einmal ein paar Worte dazu. Der Aufruf alle Funktionen geschieht im allgemeinen per Kontextmenü, also dem Rechtklick auf diversen Listen. Hier rufen wir Ordner anlegen auf.



Der Dialog listet alle Pfad-Platzhalter und Unterordner, die darin erstellt werden.

Wählen Sie also das Wurzelverzeichnis aus und geben wenn gewünscht unter Neuer Ordner ein oder mehrer Unterverzeichnisse an.

Wir legen im ersten Aufruf nur das Verzeichnis <SYSTEM> an.

Dieses steht für
C:\WINDOWS\system32\ bzw. C:\Windows\SysWOW64
 



Der AKInstaller verwaltet keine leeren Ordner, darum wird beim Anlegen eines Ordners, dort eine Instcreate.dir angelegt. Diese kann, nach dem Unterordner oder Dateien dort eingebunden wurden entfernt werden.
 
 

Einfach anklicken und die Entf-Taste drücken.
Damit ein Programm im Installationsverzeichnis später Dateien anlegen oder ändern kann, muss man Schreibrechte vergeben.
 

Das Anlegen dieser Rechte ist zum Glück total einfach.



Ein Klick legt die drei nötigen Einträge an, damit ein normaler Benutzer in einem Verzeichnis Schreibrechte hat. Dies benötigt man, wenn die Daten nicht in <PERSONALDIR>, <LOCAL_APPDATA>, <APPDATA> oder anderen öffentlichen beschreibbaren Orten liegen sollen.




Alle vergebenen Rechte können auf der Seite NT-Rechte übersichtlich angeschaut werden.

Obwohl das Startmenü von Windows über mehrere Version komplett unbrauchbar wurde. Ist es mit Windows 10 oder entsprechenden Tools unter Windows 8. - 8.1 immer noch DIE Anlaufstelle um Programme zu starten.

 

Auch hier geschieht das Anlegen von Einträgen per Kontextmenü.



Der Assistent bietet viele verschiedene Möglichkeiten von Verknüpfungen an.
Im Beispiel nutzen wir die Erste und Gebräuchlichste.



Darauf werden uns alle Dateien des Projekts angeboten. Über Dateityp kann bei größeren Listen die Auswahl schnell eingegrenzt werden. Oder aber über das Lupe-Symbol im Header, sobald die Liste 10 oder mehr Einträge umfasst.

Dies ist der eigentliche Einstellungsdialog für Standard-Verknüpfungen.

 

Der Name der Verknüpfung wird über Text-Platzhalter bestimmt, alle Texte finden Sie auf der Seite Setup-Einstellungen -> Sprachen. Hier können Sie auch weitere Sprachen wie z. B. Englisch einbinden.



Bei Texten sollten Sie unter ID einen Namen verwenden, der leicht zuzuordnen ist. Die Liste unten führt die Texte dieses Platzhalters für alle eingebunden Sprachen.



Nachdem wir den Dialog mit OK bestätigt haben, taucht der Text-Platzhalter in Kurzform mit führendem IDC_ im Einstellungsdialog auf. Die lange Form für Deutsch wäre IDC_1031_ShortCutNameRestvalTest.

Wie man sieht, steht unter Ort wieder ein Pfad-Platzhalter namens <STARTMENU> dieser wird durch den Pfad des Startmenüs und <PRODUCTNAME> (zusehen auf Produkt -> Produkt -> Installationstyp...) gebildet.

Hinter <STARTMENU>\ könnte man weitere Unterordner angeben, beachten Sie das diese aber unter Windows 8-10 (aktueller Stand) nur mit Erweiterungstools wie z. B. Classic Start Menu (ohne die man leider nicht mehr viel mit dem aktuellen Startmenu anfangen kann) dargestellt werden.

Das Menü unter Windows 8.x nutzt gar keine Ebenen, das unter Windows 10 wenigstens eine Ebene, welche mit <PRODUCTNAME> schon abgegolten ist. Die Links in angegeben Unterordner werden zwar dargestellt, die Hierarchie geht aber im Systemmenü verloren. Keiner außer Microsoft weiß, was dieser Startmenü-Umbau sollte!


Mit diesem Teil haben wir unser erstes kleines Setup-Projekt erstellt. Wenn Sie nach dem Verlassen des Verknüpfungsdialogs F7 drücken wird das Setup erstellt und Sie können es gleich testen.



Zum testen gibt es eine weitere schöne Funktion, wie im Bild zu sehen. Da es sich hoffentlich in den Köpfen durchgesetzt hat, das man als eingeschränkter Benutzer unter einem Konto, welches kein Admin ist, arbeiten soll, müsste man bei jedem Start das Passwort des Admin-Kontos in der Benutzerkontensteuerung angeben.

Mittels Admin-Konsole benötigt man es nur einmal und kann dann leicht neben

Setup.exe zum installieren
Setup.exe /uninstall zu deinstallieren angeben.